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Sonntag, 16. Juni 2019
   

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Abteilungsmatch: Amani gegen Sarah

Am Sonntag, den 28. Oktober 2018 fand das 19. Nährstangen-Turnier in Tangermünde statt. Obwohl der Termin mitten in den Herbstferien lag, folgten 12 Sportler des TSV Chemie Premnitz der Einladung und reisten in das benachbarte Bundesland Sachsen-Anhalt. Insgesamt nahmen am Turnier über 230 Athleten aus 27 Vereinen teil.

In der Altersklasse (AK) U9 kämpften die Drillinge Karim, Saif und Leila Hohlfeld, Dalia El Ghawy sowie Felix Oehme. Unsere jüngsten Kämpfer Karim, Saif und Leila mussten sich an diesem Tag leider ihren Gegnern geschlagen geben. Anders verlief es bei Dalia, die ihren Kampf vorzeitig beendete und somit die Goldmedaille gewann. Auch Felix zeigte in seinen vier Kämpfen eine starke Leistung und konnte seine Gegner vorzeitig besiegen.

Sarah El Ghawy, Amani Hohlfeld und Tristan Utasi starteten im Anschluss in der Altersklasse U11. Die Freundinnen Sarah und Amani kämpften in derselben Gewichtsklasse und mussten auch gleich im ersten Kampf gegeneinander antreten. Dabei konnte am Ende Amani als Siegerin von der Matte gehen. In den nächsten Kämpfen konnten beide jeweils einen Sieg erreichen und mussten zwei Niederlagen einstecken. Tristan gewann seine ersten beiden Kämpfe vorzeitig. Nur seinem letzten Gegner musste er sich durch eine Unaufmerksamkeit geschlagen geben und fuhr mit der Silbermedaille nach Hause.

 

Unser einziger Starter in der Altersklasse U13 war Max Stimming. Der 11-Jährige ist einer der Jüngsten in seiner Altersklasse und musste an diesem Tag Lehrgeld zahlen. Er gab aber auch nach drei Niederlagen nicht auf und zeigte einen starken vierten Kampf, in dem er zwar früh in Rückstand geriet, aber nicht aufgab und sogar noch einmal aufholen konnte. Leider verlor Max dieses Duell kurz vor Ende der Kampfzeit und trat mit Platz 5 und vielen Erfahrungen die Heimreise an.

In der AKU15 gingen Erik Oehme und Leon Weber an den Start. Erik konnte seine zwei Kontrahenten vorzeitig von der Matte schicken und belohnte sich mit der Goldmedaille. Leon hingegen musste sich zwei seiner drei Gegner geschlagen geben. In seinem dritten Kampf zeigte er aber nochmal seine Fähigkeiten und gewann nach ein paar Sekunden mit Ippon.

Celin Weis ging in der Altersklasse U18 auf die Matte. Sie gewann in ihr erstes Aufeinandertreffen, musste sich im zweiten Kampf aber ihrer starken Gegnerin aus Halle geschlagen geben. Mit der Silbermedaille bereits in der Tasche, stellte sich Celine noch einem Freundschaftskampf. Gegen ihre etwas schwerere Gegnerin konnte sie sich zwar nicht durchsetzen, nahm aber auch daraus viele Erfahrungen mit nach Hause.


Die Platzierungen der Premnitzer im Überblick:


Goldmedaillen gingen an Dalia El Ghawy sowie an die Geschwister Felix und Erik Oehme. Platz zwei und damit Silbermedaillen erkämpften sich Tristan Utasi und Celin Weis. Bronze holten Leila, Saif und Amani Hohlfeld sowie Leon Weber. Der undankbare Platz vier ging an Karim Hohlfeld und Sarah El Ghawy und Platz fünf an Max Stimming.

Text und Fotos: Jacqueline Höhne

Nachdem es zum Saisonausklang im Sommer leider nicht mit der Abnahme des Dt. Sportabzeichens geklappt hat, werden wir dies nun im Rahmen der normalen Trainingszeiten nachholen. Am vergangenen Mittwoch (17.10.2018) waren die Kinder und Jugendlichen mit dem ersten Teil dran. Bei den Disziplinen "Schnelligkeit" (30m- bzw. 50m-Lauf) und "Ausdauer" (800m- bzw. 3.000m-Lauf) erreichten nicht nur die Kids Ergebnisse im Silber- und Goldbereich, auch die Mutter von Noah Stemme stellte sich der Herausforderung und war sichtlich Happy, dass auch sie zweimal Gold schaffte. Am kommenden Mittwoch sind die Erwachsenen der Judoabteilung beim Seniorentraining eingeladen, sich den Disziplinen zu stellen. Der nächste Teil für die Kinder und Jugendlichen ist am 14.11.2018 geplant.

Was passiert, wenn man auf die Matte geht und nicht direkt an der Gürtelfarbe sieht, dass der Gegner schon mehr Erfahrung hat und vermeintlich besser ist? Nach der Meinung der Ausrichter des 3-Tore-Pokals in Jüterbog würden Kinder und Jugendliche, die noch nicht so lange dabei sind, sich nicht so schnell verunsichern lassen und damit eher ihre kämpferische Seite zeigen. Aus diesem Grund lud die Judo-Sportgemeinschaft „Dynamo“ Jüterbog e.V. am vergangenen Samstag auch mit der Prämisse zu ihrem Turnier der Altersklassen U9-U15 ein, dass alle Sportler nur mit einem weißen Gürtel kämpfen dürfen. Die Judodachse des TSV Chemie Premnitz e.V. folgten gerne dieser Einladung und gingen mit zwölf Kämpfern an den Start. 

Besonders in der U9 sahen sich die Judoka einem sehr breiten Teilnehmerfeld gegenüber, sodass oft im K.o.-System gekämpft wurde. Felix Oehme traf hierbei gleich in seinem ersten Kampf auf den späteren Sieger, einem starken Techniker vom JC Kano Berlin. Bereits in den ersten Sekunden ging Felix durch einen Ippon-Seoi-Nage (Schulterwurf) zu Boden. Nun hieß es erstmal warten und die schnelle Niederlage verkraften, um wenigsten in der Trostrunde noch den dritten Platz zu erreichen. Was ihm dann auch gelang: In allen vier folgenden Kämpfen steigerte er sich und gewann so ein Aufeinandertreffen nach dem Anderen, teilweise durch Bodentechniken, teilweise durch verschiedene Würfe. So war ihm dann auch die Bronzemedaille sicher.

Mit diesem guten Ergebnis und den Leistungen aller anderen U9-Startern, verpasste der TSV mit nur einem Punkt den dritten Platz in der Mannschaftswertung, welcher somit an den UJKC Potsdam ging.

Auch in der U15 zeigte ein Kind der Familie Oehme sein Können. Der 13-jährige Erik trumpfte mit einem breiten Technikrepertoire auf. Im ersten Kampf erwischte ihn sein Gegner bei einer Hebeltechnik im Boden mit dem Hacken am Kopf, sodass dieser Angriff von Erik ins Leere lief. Am Ende holte er sich dennoch durch einen Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) einen vollen Punkt und damit den Sieg. Die zweite Runde war dann leider nicht ganz so erfolgreich wie die Erste: Eine Konterhandlung, die ebenfalls zum Sieg geführt hätte, wurde vom Kampfrichter als eine unerlaubte Handlung angesehen und somit nicht gewertet. Bei einem gegnerischen Wurf, der mit Waza-Ari bewertet wurde, zog sich Erik eine weitere Verletzung zu und klopfte daraufhin ab. Am Ende ging er mit einer Silbermedaille nach Hause.

Hier alle Ergebnisse der Premnitzer auf einen Blick:

Einen Pokal für den ersten Platz erhielt Dalia El Ghawy. Silber erkämpften sich Erik Oehme und Nouraya El Ghawy. Für Felix Oehme, Saif, Leila und Amani Hohlfeld sowie Sarah El Ghawy reichte es für eine Bronzemedaille. Ramsan Sugaipov, Karim Hohlfeld, F.-Luca Markau und Emanuel Soike traten mit einem fünften Platz den Heimweg an.

Als Betreuer waren diesmal Marita Sachse, Jacqueline Höhne und Christian Rietschel am Mattenrand vertreten.
 

Text und Fotos: Christian Rietschel

 

 Premnitzer Judoabteilung erhält Auszahlung aus Flaschenpfand-Spendenaktion

Dass auch kleine Cent-Beträge auf Dauer viel ausmachen können, konnte vor Kurzem wieder die Judoabteilung des TSV Chemie Premnitz e.V. erleben, als Frau Stetter, Marktleiterin des NP-Marktes in der Premnitzer Karl-Marx-Straße, erneut die Einnahmen aus der Flaschenpfand-Spendenbox den Judodachsen überreichte. In den annähernd zwei Jahren, in denen die Spendenaktion nun schon läuft, konnten mehr als 300,- EUR für den Verein gesammelt werden. Und das nur, in dem sich Kunden ihr Pfand nicht auszahlen ließen, sondern in einen Kasten an der Kasse schmissen. Somit konnte z.B. ein gemeinsames Trainingslager mit befreundeten Vereinen organisiert werden.  Von der jetzigen Auszahlung wurden zwei Sportschränke angeschafft.

„Die Abteilung Judo möchte sich herzlich für das langfristige Sponsoring beim Premnitzer NP-Markt unter der Leitung von Frau Stetter sowie den vielen fleißigen Flaschenpfand-Sammlern bedanken und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Berthold Kammin, Abteilungsvorsitzender der Judokas. 

 Text: Christian Rietschel

Fotos: privat

 

 

Judodachse gehen in Brandenburg an den Start

 

Am vergangenen Wochenende lud der Budokan Brandenburg e.V. zu seinem Judo-Wettkampf, dem „43.Silbernen Roland der Stadt Brandenburg“ ein. Die Premnitzer Judodachse, für die es das erste Turnier nach den Sommerferien sein sollte, folgten dieser Einladung gerne.

 

Aufgrund der vielen Teilnehmer wurde hauptsächlich im K.O.-System gekämpft, bei dem man durch eine Niederlage in die Trostrunde abrutscht und bei einem weiteren K.O. komplett ausscheidet. Dieses Pech ereilte zum Beispiel den Judo-Neuling Ramsan Sugaipov. In seinem ersten Kampf strengte er sich sehr an und konnte so seinen Rückstand kurz vor Ende noch mit einem Waza-Ari ausgleichen. Dennoch entschied sich am Ende der Kampfrichter beim „Hantai“ gegen ihn, sodass Ramsan verlor und damit in die besagte Trostrunde rutschte. Hier konnte er gegen seinen sehr viel erfahreneren Gegner nichts ausrichten und unterlag abermals trotz guter Leistung. Abschließend ging er mit einem fünften Platz nach Hause.
Auch Amani Hohlfeld wurde das K.O.-System zum Verhängnis. Nach einem guten Start und entsprechenden Siegen, konnte sie das Halbfinale leider nicht für sich entscheiden. Im anschließenden Kampf um Platz drei gab sie nochmal alles und sicherte sich so wenigsten noch die Bronzemedaille.

Spitzenreiter unter den Premnitzer Judokas war an diesem Tag Dalia El Ghawy. In allen vier Aufeinandertreffen konnte sie das Gelernte gut umsetzen und gewann so ein Kampf nach dem Anderen. Selbst ihre Mutter war „baff“ wie sie selbst sagte.

Alles in Allem traten die Premnitzer mit folgenden Ergebnissen ihren Heimweg an:

Gold erkämpfte sich Dalia El Ghawy, Silber Tracy Krebs. Die Bronzemedaillen gingen an Nouraya El Ghawy, Felix Kempf, Vivien Franjó sowie an Leila, Saif und Amani Hohlfeld. Auf den fünften Platz gelangten Karim Hohlfeld, Ramsan Sugaipov und Luci Kempf. Für Sarah El Ghawy reichte es leider diesmal nur für einen siebten Platz.

Text: Christian Rietschel

Fotos: privat

 

   

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