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Sonntag, 05. Juli 2020
   
Max Stimming (rechts)

Premnitzer Judodachse beim 42. Klietzer Mühlenturnier

Vergangenen Sonntag reiste eine kleine Delegation des Premnitzer Judonachwuchses nach Klietz. Dort hatte der SV Preußen 1960 Klietz e.V. zu seinem 42. Mühlenturnier geladen. Gekämpft wurden in den Altersklassen U7, U9, U11, U13, U15 und U18.

Für Anton Brzozowski war es nicht nur sein erster Judowettkampf überhaupt, sondern er hatte an diesem Tag auch das größte Teilnehmerfeld zu stemmen. Dennoch setzte er alles daran, zu gewinnen, was ihm im ersten Duell auch gut gelang. In den darauffolgenden Kämpfen musste er sich dann aber leider doch geschlagen geben, auch wenn er lange durchhielt, verschiedene Aktionen ausprobierte und einmal nur knapp mit Hantai (=Kampfrichterentscheid) unterlag. Der dritte Platz war am Ende der Lohn seiner Mühen.

Ebenfalls sehr konzentriert und ruhig kämpfte Max Stimming und dominierte somit seine drei Kämpfe klar. Mit drei Siegen erhielt er verdient die Goldmedaille.

Hier alle Platzierungen der Premnitzer auf einen Blick:

Gold erkämpften sich Max Stimming, Celin Weis, Tracy-Zoe Krebs, Nouraya und Dalia El Ghawy sowie Amani, Saif und Karim Hohlfeld, der die Kampfrichter zudem mit seinen Techniken überzeugte und dafür zum besten Techniker gekürt wurde. Silber erreichten Max Lemke und Sarah El Ghawy. Platz drei ging an Anton Brzozowski und Leonie Ladewig.

Mit diesen tollen Einzelergebnissen wurde der TSV Chemie Premnitz Dritter in der Mannschaftswertung.

Premnitzer Judoabteilung veranstaltete Frühjahrsputz-Aktion

In diesem Jahr hat sich die Leitung der Judoabteilung des TSV Chemie Premnitz e.V. vorgenommen, ihre Sportgruppen, bestehend aus Judo, Atemi/Selbstverteidigung und Frauengymnastik, stärker zusammenwachsen zu lassen. Den Auftakt hierfür gab am vergangenen Samstag eine gemeinsame Frühjahrsputzaktion in der Judohalle am Dachsberg.
Vielen Mitgliedern war klar, wie wichtig solche Veranstaltungen für das Bestehen eines Vereins sind, sodass aus allen drei Gruppen helfende Hände aller Altersstufen kräftig mitanpackten.
Bevor es losging gab Uwe Majonek einen Rückblick auf die vorangegangenen 59 Jahre des Bestehens. Die Geschichte der Abteilung mit der Gründung, den ersten Bezirks-, DDR-, Landes- und Europameistern, dem Brand der alten Halle, dem Neuanfang und dem Aufbau der beiden anderen Sparten traf auf interessierte Ohren.
Anschließend ging es ans Werk: Die Judomatten und sämtliche Räume wurde gesäubert, Reparaturen durchgeführt, der Eingangsbereich neugestaltet, ein Materialraum eingerichtet und Schränke umsortiert. Nachdem alles fertig war, konnte man – früher als geplant – zum gemütlichen Teil des Tages übergehen und bei Bratwurst und Co nochmal ins Gespräch kommen sowie weitere Ideen für gemeinsame Veranstaltungen sammeln.

 

Premnitzer Judoka erreichen gute Platzierungen in Havelberg

Am Sonntag konnten sich die Premnitzer Judodachse noch ein letztes Mal in diesem Jahr in einem Wettkampf mit anderen messen. Die Judoabteilung des Havelberger Wassersportverein e.V. hatte zum 22.Weihnachtsturnier geladen, was neben dem TSV und dem Gastgeber noch zwölf weitere Vereine gerne annahmen. Gekämpft wurde in den Altersklassen U7, U9, U11, U13, U15, U18 und Ü18.

Besonders erfolgreich dürfte der Tag für Familie Hohlfeld gewesen sein. Saif, Karim, Leila und Amani punkteten in ihren jeweils zwei bis drei Kämpfen mit einer bunten Mischung aus Stand- und Bodentechniken. So gelang es zum Beispiel Karim – sehr zur Überraschung und Freude der mitgereisten Trainer und Zuschauer – einen O-uchi-gari (großer Innensichelwurf) auf Ippon zu werfen. Leila entschied einen ihrer Kämpfe sogar innerhalb der ersten fünf Sekunden für sich mit einer anderen Fußtechnik. Mit diesen guten Leistungen erreichten alle den ersten Platz in ihren Alters- und Gewichtsklassen.

Auch viele weitere Premnitzer Judokinder zeigten sich kämpferisch: Tracy Zoe Krebs sah sich zunächst, vor ihrem ersten Duell, sehr unter Druck gesetzt, da in ihrer Gruppe eine Rathenower Kämpferin war, gegen die sie bisher noch nie gewonnen hatte. Diese Hürde musste erst einmal überwunden werden, bevor sie antreten konnte. Und das schaffte sie auch, wie sich zeigte, sehr gut: Lange Zeit lag sie im ersten Match mit Waza-Ari vorne, bevor ihr kurz vor Schluss noch eine Punktlandung mit einem O-soto-gari (große Außensichel) gelang. Durch diesen Sieg gestärkt traf sie dann im zweiten Anlauf auf die besagte „Angstgegnerin“ aus Rathenow. In einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen schenkten sich beiden Kontrahentinnen über die gesamte Kampfzeit nichts. Am Ende urteilte der Kampfrichter im Hantai zu Ungunsten von Tracy. Da diese Entscheidungen jedoch etwas fragwürdig war – leider reisten zu wenige Kampfrichter nach Havelberg, sodass auch unerfahrene Freiwillige zum Einsatz kamen – ließ es sich Tracy nicht nehmen und wollte nochmal einen weiteren Freundschaftskampf als „Revanche“. Auch hier gaben sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen über die gesamte Kampfzeit und auch hier musste wieder der Kampfrichter entscheiden. Nach längerer Bedenkzeit wertete er für die Rathenowerin. Die Silbermedaille hatte sich Tracy aber allemal verdient. 

Hier alle Platzierungen der Premnitzer auf einen Blick:

Einen Pokal für den ersten Platz erkämpften sich Amani, Leila, Saif und Karim Hohlfeld, Erik Oehme, Antonia Vortanz, Celin Weis sowie Dalia, Sarah und Nouraya El Ghawy. Silber ging Felix Oehme und Tracy Zoe Krebs. Max Lemke erreichte Bronze. Elias Spahn, der an diesem Tag die meisten regulären Kämpfe hatte und sich von Mal zu Mal steigerte, musste sich am Ende mit einem undankbaren fünften Platz geschlagen geben. 

Als Trainer und Betreuer waren diesmal Tony Worf und Christian Rietschel im Einsatz.

 

 

Am vergangenen Samstag lud der TSV Tangermünde zum 20. Nährstangenturnier. Zwölf Premnitzer Judodachse der Altersklassen U9-U15 nahmen erfolgreich an diesem stark besetzten Ranglistenturnier teil.
In den Altersklassen U9 und U11 wurde in gewichtsnahen Gruppen gekämpft, sodass jeder Sportler eine Medaille bekam.
In der U9 konnten sich Karim und Saif klar gegen ihre Gegner durchsetzen und belegten souverän Platz 1.
Einen ganz starken Kampf zeigte Dalia. Mit großer Konzentration und Kampfgeist konnte sie sich gegen ihre vermeintlich stärkere Gegnerin durchsetzen und erhielt dafür verdient die Goldmedaille.
Sarah und Amani hatten in ihrer Gewichtsklasse das größte Teilnehmerfeld. Beide kämpften in ihren jeweiligen Gruppen gegen drei Mädchen um den Einzug ins Halbfinale. Sarah erwischte mit den beiden späteren Finalteilnehmerinnen die stärkste Gruppe und belegte nach einem Sieg und zwei Niederlagen insgesamt einen guten fünften Platz. Amani konnte nach starkem Kampf und drei Siegen erfolgreich als Gruppenerste ins Halbfinale einziehen. Leider musste sie sich dort ihrer Gegnerin geschlagen geben und belegte so Platz 3.
Am Ende erreichten die Judodachse folgende Platzierungen:
Platz 1 erkämpften sich Karim Hohlfeld, Saif Hohlfeld, Dalia El Ghawy und Noah Stemme.
Platz 2 ging an Tracy Zoe Krebs, Leila Hohlfeld und
Tristan Utasi.
Dritte Plätze belegten Max Lemke, Leonie Ladewig, Ramsan Sugaipov und Amani Hohlfeld.
Sarah El Ghawy kam auf Platz 5.
Am Mattenrand standen Uta Baczkowski und Katrin Süß den Kindern als Betreuer zur Seite.
Vielen Dank an alle mitgereisten Eltern, die uns tatkräftig beim Transport und beim Wettkampf unterstützten.

 

 

Am vergangenen Sonntag reisten 14 Premnitzer Judokids zu den offenen
Altmarkmeisterschaften ins benachbarte Sachsen Anhalt.
Ausgeruht von den Herbstferien waren alle Kinder hoch motiviert und freuten sich
auf den Wettkampf.
Mit ca. 200 Teilnehmern kamen auch fast alle Kinder in den unteren Altersklassen zu
mindesten drei Kämpfen.
Herausragend an diesem Wettkampftag waren Karim Hohlfeld und Felix Oehme (beide U11).
Karim konnte seine drei Kämpfe alle vorzeitig gewinnen und holte sich verdient die Goldmedaille.
Ebenso Felix Oehme, der sogar vier Mal erfolgreich auf der Tatami agierte.
Einziger Starter in der Altersklasse U8 war Max Lemke. Bei seinem Wettkampfdebüt
hatte er es gleich mit drei Gegnern zu tun. Max steigerte sich von Kampf zu Kampf und
konnte den letzten mit Erfolg verbuchen. Somit sicherte er sich die Bronzemedaille.
Den größten Block erwischte Ramsan Sugaipov. Nach langer Wartezeit konnte er seine
ersten beiden Kämpfe mit sehenswerten Judotechniken vorzeitig gewinnen.
Im dritten Kampf erwischte der Rathenower Kämpfer Bünger den Premnitzer auf schnellem
Fuß. Im vierten Kampf war Ramsan der Überlegende, fiel aber kurz vor Kampfende auf eine
Kontertechnik des Gegners. Somit reichte es leider doch nur für den dritten Platz für den Premnitzer.
Nouraya El Ghawy, Leila Hohlfeld, Tracy Zoe Krebs und Tristan Utasi konnten sich auch
mit zwei Siegen in ihrem Teilnehmerfeld in Szene setzen.
Am Ende standen folgende Platzierungen fest: 

Platz 1 erkämpften sich Karim Hohlfeld, Felix Oehme, Erik Oehme, Amani Hohlfeld und Celin Weis.

Platz 2 ging an Nouraya El Ghawy, Dalia El Ghawy, Sarah El Ghawy, Leila Hohlfeld und
Tristan Utasi.

Dritte Plätze belegten Max Lemke, Saif Hohlfeld, Tracy Zoe Krebs und Ramsan Sugaipoy.

„Ein großes Dankeschön geht an die mitgereisten Eltern, ohne die der Wettkampf nicht möglich
gewesen wäre“, so Marita Sachse, die mit ihrem Mann Tilo Sachse als Betreuer am Mattenrand im Einsatz war.

 

   

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