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Sonntag, 16. Juni 2019
   

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Was passiert, wenn man auf die Matte geht und nicht direkt an der Gürtelfarbe sieht, dass der Gegner schon mehr Erfahrung hat und vermeintlich besser ist? Nach der Meinung der Ausrichter des 3-Tore-Pokals in Jüterbog würden Kinder und Jugendliche, die noch nicht so lange dabei sind, sich nicht so schnell verunsichern lassen und damit eher ihre kämpferische Seite zeigen. Aus diesem Grund lud die Judo-Sportgemeinschaft „Dynamo“ Jüterbog e.V. am vergangenen Samstag auch mit der Prämisse zu ihrem Turnier der Altersklassen U9-U15 ein, dass alle Sportler nur mit einem weißen Gürtel kämpfen dürfen. Die Judodachse des TSV Chemie Premnitz e.V. folgten gerne dieser Einladung und gingen mit zwölf Kämpfern an den Start. 

Besonders in der U9 sahen sich die Judoka einem sehr breiten Teilnehmerfeld gegenüber, sodass oft im K.o.-System gekämpft wurde. Felix Oehme traf hierbei gleich in seinem ersten Kampf auf den späteren Sieger, einem starken Techniker vom JC Kano Berlin. Bereits in den ersten Sekunden ging Felix durch einen Ippon-Seoi-Nage (Schulterwurf) zu Boden. Nun hieß es erstmal warten und die schnelle Niederlage verkraften, um wenigsten in der Trostrunde noch den dritten Platz zu erreichen. Was ihm dann auch gelang: In allen vier folgenden Kämpfen steigerte er sich und gewann so ein Aufeinandertreffen nach dem Anderen, teilweise durch Bodentechniken, teilweise durch verschiedene Würfe. So war ihm dann auch die Bronzemedaille sicher.

Mit diesem guten Ergebnis und den Leistungen aller anderen U9-Startern, verpasste der TSV mit nur einem Punkt den dritten Platz in der Mannschaftswertung, welcher somit an den UJKC Potsdam ging.

Auch in der U15 zeigte ein Kind der Familie Oehme sein Können. Der 13-jährige Erik trumpfte mit einem breiten Technikrepertoire auf. Im ersten Kampf erwischte ihn sein Gegner bei einer Hebeltechnik im Boden mit dem Hacken am Kopf, sodass dieser Angriff von Erik ins Leere lief. Am Ende holte er sich dennoch durch einen Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) einen vollen Punkt und damit den Sieg. Die zweite Runde war dann leider nicht ganz so erfolgreich wie die Erste: Eine Konterhandlung, die ebenfalls zum Sieg geführt hätte, wurde vom Kampfrichter als eine unerlaubte Handlung angesehen und somit nicht gewertet. Bei einem gegnerischen Wurf, der mit Waza-Ari bewertet wurde, zog sich Erik eine weitere Verletzung zu und klopfte daraufhin ab. Am Ende ging er mit einer Silbermedaille nach Hause.

Hier alle Ergebnisse der Premnitzer auf einen Blick:

Einen Pokal für den ersten Platz erhielt Dalia El Ghawy. Silber erkämpften sich Erik Oehme und Nouraya El Ghawy. Für Felix Oehme, Saif, Leila und Amani Hohlfeld sowie Sarah El Ghawy reichte es für eine Bronzemedaille. Ramsan Sugaipov, Karim Hohlfeld, F.-Luca Markau und Emanuel Soike traten mit einem fünften Platz den Heimweg an.

Als Betreuer waren diesmal Marita Sachse, Jacqueline Höhne und Christian Rietschel am Mattenrand vertreten.
 

Text und Fotos: Christian Rietschel

 

   

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