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Montag, 19. August 2019
   

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TSV Judokas beim eigenen Wettkampf erfolgreich

Letzten Samstag richtete die Judoabteilung des TSV Chemie Premnitz e.V. wieder ihren alljährlichen „Chemie Pokal“ aus. Bereits in den Vorjahren lockte dieser Wettkampf viele Sportler nach Premnitz. Der bisherige Teilnehmer-Rekord aus 2015 konnte allerdings aufgrund guter Werbung im Vorfeld, des Wetters und der Überlegung, das Turnier an einem Samstag stattfinden zu lassen, diesmal sogar geknackt werden. Insgesamt 250 Judokas der Altersklassen (AK) U9, U11, U13, U15, U18, Männer/Frauen und Ü30 aus 22 Vereinen folgten der Ausschreibung, sich in der großen Handballhalle sportlich zu messen.

Obwohl auf den drei Matten die meisten Altersklassen parallel kämpften, konnten anfangs auf Seiten der Premnitzer hauptsächlich die Mädchen der U9 ihr Können zeigen. Tracy-Zoe Krebs zum Beispiel wollte es diesmal genau wissen. In ihren drei Aufeinandertreffen setzte sie die Tipps ihres Trainers vom Mattenrand sehr gut um und gewann so jeden Kampf auf unterschiedlicher Art und Weise, aber jeweils mit vollem Punkt (Ippon). Im ersten Duell war der O-Goshi (großer Hüftwurf) der Schlüssel zum Erfolg, Im zweiten siegte sie durch einen O-Soto-Otoshi (großer Außensturz) und im letzten sicherte ihr eine gute Festhalte im Boden den Sieg. Gold war der verdiente Lohn ihrer Mühe.

Felix Oehme (U9) war ebenfalls an diesem Tag wie gewohnt in Wettkampflaune. Auch er gewann alle drei Kämpfe mit jeweils vollem Punkt. Motiviert und gestärkt vom ersten Sieg, konnte er seinen zweiten Gegner bereits nach drei Sekunden Kampfzeit zu Boden schicken.

Der dritte Judodachs, der diesmal anscheinend besonders scharf auf eine Goldmedaille war, war der sonst eher ruhiger und zurückhaltend agierende Noah Stemme. Selbst sein Vater Yves Stemme staunte nicht schlecht, wie aktiv und kraftvoll er in das Kampfgeschehen ging. Seine beiden Kontrahenten konnte er so im Standkampf, einmal durch Ippon, einmal durch Waza-Ari, besiegen.

Für die Judo-Männer des TSV ging Silvio Pieles an den Start. In einem zunächst sehr ausgeglichenen ersten Zweikampf, machte Silvio kurz vor Ende der Kampfzeit einen falschen Schritt, wodurch ihn sein Gegner mit einem De-Ashi-Barai die Beine wegfegen konnte. Die beiden folgenden Kämpfe gewann er allerdings souverän, was ihm am Ende eine Silbermedaille einbrachte.

Folgende Platzierungen konnten die Judodachse erzielen:

Goldmedaillen erkämpften sich Amani Hohlfeld, Tracy-Zoe Krebs, Norwin Kubelt, Felix Oehme, Erik Oehme, Fynn Kiewitt, Celin Weis, Marius Fischer und Wilhelm Paulick. Den zweiten Platz und damit Silber erreichten Dalia El Ghawy, Sarah El Ghawy, Luci Kempf, Yanick Heidbrecht, Max Stimming, Jannis Schäfer, Joshua Burghardt und Silvio Pieles. Über Bronzemedaillen konnten sich Antonia Vortanz, Emanuel Seidel, Leon Weber und Dominik Kapfer freuen. Mit diesen guten Einzelergebnissen gelangte die Premnitzer Judoabteilung auf Platz drei in der Mannschaftswertung. Den ersten Platz trugen die Judokas des Budokan Brandenburg mit nach Hause.

Das abschließende Resümee des Abteilungsvorsitzenden Berthold Kammin war, dass, trotz der großen Teilnehmerzahl, alles reibungslos funktioniert hätte, was nicht zuletzt der guten Organisation der Vereinsmitglieder sowie dem Engagement vieler Eltern, Familienangehöriger und Ehemaliger geschuldet gewesen wäre. Er bedankte sich zudem bei allen, die beim Auf- und Abbau geholfen und sich um die Verpflegung gekümmert haben.

 

Fotos und Text: Christian Rietschel

   

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