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Mittwoch, 12. Dezember 2018
   

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„Alle Jahre wieder…“ lädt die Judoabteilung des Havelberger Wassersportverein e.V. zu ihrem traditionellen Weihnachtsturnier ein. Als einer von insgesamt 15 Vereine folgten die Judoka des TSV Chemie Premnitz e.V. am Sonntag der Einladung gern, um sich ein letztes Mal in diesem Jahr sportlich zu messen. Da das Turnier für die Altersklassen U7-Ü18 ausgeschrieben war, konnten auch drei Kinder aus der Bambinigruppe zum ersten Mal das Gelernte in einem Wettkampf ausprobieren. Und das mit Erfolg:

 

Elias Spahn gewann sein erstes Aufeinandertreffen sehr schnell durch einen Fußwurf. Leider wurde dieser Kampf nicht gezählt, da es eine Verwechslung bei der Aufstellung gab. Somit war sein erster gewonnener Kampf dann doch nur ein Freundschaftskampf. Im zweiten Duell stand er seinem Vereinskameraden Dean Sky Herrmann gegenüber. Beide lieferten sich ein längeres Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Dean für sich im Boden entschied. In der dritten Runde gab Elias dann nochmal alles. Hier zeigte es sich als Vorteil, dass er Linkshänder ist und somit auch vorwiegend links angriff, was seinen Gegner deutlich überraschte. Am Ende holte sich Elias diesen Punkt durch einen O-Soto-Otoshi (großer Außensturz) und damit die Silbermedaille.

 

Dean Sky Herrmann zeigte ein sehr abwechslungsreiches Kampfverhalten: Sein erstes Match gewann er ebenfalls durch den O-Soto-Otoshi, das Zweite, gegen Elias, wie gesagt durch eine Festhaltetechnik im Boden. Den Pokal für den ersten Platz somit bereits in der Tasche ließ er es sich nicht nehmen, noch einen Freundschaftskampf auszutragen. Hier war der Tai-Otoshi der Wurf zum Sieg.

 

Der dritte Debütant an diesem Tag war Bjarne Dossow. Zwar konnte er keinen Sieg für sich verbuchen, dennoch agierte er deutlich konzentrierter als im Training und steigerte sich von Kampf zu Kampf. Die Silbermedaille war der Lohn seiner Mühen.

 

Doch nicht nur diese drei Neulinge waren beim Weihnachtsturnier erfolgreich. Auch die schon erfahrenere Vivien Franjo zum Beispiel war voller Elan und ließ ihren Kontrahentinnen kaum eine Sekunde zum Verschnaufen. Mit Freudensprüngen und wahrscheinlich ein wenig überrascht von sich selbst verließ sie mit zwei gewonnen Kämpfen und damit den ersten Platz die Matte.

 

Hier alle Ergebnisse der Premnitzer auf einen Blick:

Einen goldenen Pokal vom Weihnachtsmann bekamen die Erstplatzierten Dean Sky Herrmann, Felix Oehme, Erik Oehme, Luci Kempf, Karim Hohlfeld, Antonia Vortanz, Vivien Franjo, Celin Weis sowie Nouraya, Dalia und Sarah El Ghawy. Eine Silbermedaille für den zweiten Platz erkämpften sich Bjarne Dossow, Elias Spahn, Saif Hohlfeld und Amani Hohlfeld. Mit Bronze traten Felix Kempf und Leila Hohlfeld die Heimreise an.  

 

Text und Fotos: Christan Rietschel

 

Am vergangenen Wochenende waren die Judoka Celin Weis, Silvio Pieles und Berthold Kammin vom TSV Chemie Premnitz in Berlin und Falkensee unterwegs um sich sportlich zu messen.

 

Celin fuhr mit Ihren Eltern am Samstag zum „23. Judopokalwettkampf der Stadt Falkensee“. In Ihrer Alters- und Gewichtsklasse waren insgesamt sieben Judoka am Start. Die ersten beiden Kämpfe konnte die junge Premnitzerin erfolgreich beenden. Ihren dritten Kampf musste sie dann jedoch verletzungsbedingt aufgeben und erreichte damit Platz 3.

 

Am gleichen Tag fand in Berlin das Turnier „Internationales Luftfahrt Masters Berlin 2018“ statt, an dem Berthold Kammin und Silvio Pieles teilnahmen. Insgesamt gingen hier 294 Kämpfer und Kämpferinnen aus 94 Vereinen und 19 Nationen auf die Matte, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Bei dem starken Teilnehmerfeld mussten die Beiden alles aus sich herausholen. Silvio lieferte sich zwei gute Kämpfe. Zwar verlor er letzten Endes beide Aufeinandertreffen, fuhr aber dennoch motiviert, mit viel neuer Erfahrung und der Bronzemedaille nach Hause.

 

Besser lief es da bei Berthold Kammin: Er konnte seinen Gegner gut kontrollieren und gab ihm so keine Möglichkeiten den Kampf selbst zu gestalten. Am Ende gewann er souverän und belegte damit den ersten Platz.

 

Text: Jacqueline Höhne

 Fotos: Verein

 

Bereits zum siebten Mal trafen sich Ende Oktober bzw. Anfang November sportbegeisterte Judo- und Aikidoka aus Premnitz, Friesack, Perleberg, Pritzwalk, Berlin und Braunschweig zum sogenannten Rügencamp auf Deutschlands größter Insel. Nachdem am Samstag die Zimmer im Jugenddorf Wittow bezogen waren, ging es auch schon an die erste Trainingseinheit. Als Auftakt überraschte Trainer und Veranstalter Hartmut Voigt die Sportler mit dem Spiel „Bumball“, einer Sportart aus Dänemark, bei der es darum geht den Stoffball mithilfe von Klettverschlüssen am Trikot der Spieler zu fangen und zu transportieren, um ihn dann einem Teammitglied auf einem bestimmten Feld zuzuwerfen. Die folgenden Tage waren geprägt von einem bunten Übungsprogramm mit Technikeinheiten aus dem Judo, Aikido und der Selbstverteidigung, Fitnessteilen, Übungen zur Gleichgewichtsbrechung, Randoris, Vertrauensspielen und geführten Meditationen.

Auch neben dem Training in der Halle war für Abwechslung gesorgt: Am Montag konnten sich die Teilnehmer in der Jasmund-Therme entspannen. Am Dienstag ging es nach Sassnitz um sich dort mit einem sogenannten „Freifallboot“, einer Art Rettungsboot, das für gewöhnlich am Heck eines Schiffes montiert ist, aus circa acht Meter Höhe ins Wasser stürzen zu lassen. Den Ausklang bot dann ein Bogenschießkurs in Prora und das Abschlussessen in Polchow.

Alles in Allem war für Jedem etwas dabei, sodass die Stimmung durchweg gut war.

Auch Hartmut Voigt zeigte sich zufrieden mit dem Camp: „Danke nochmal an alle, die zum Gelingen des Rügencamps beigetragen haben“ waren seine Abschlussworte, bevor am Donnerstag alle die Heimreise antraten.

Text:  Christian Rietschel

 

 

 

Abteilungsmatch: Amani gegen Sarah

Am Sonntag, den 28. Oktober 2018 fand das 19. Nährstangen-Turnier in Tangermünde statt. Obwohl der Termin mitten in den Herbstferien lag, folgten 12 Sportler des TSV Chemie Premnitz der Einladung und reisten in das benachbarte Bundesland Sachsen-Anhalt. Insgesamt nahmen am Turnier über 230 Athleten aus 27 Vereinen teil.

In der Altersklasse (AK) U9 kämpften die Drillinge Karim, Saif und Leila Hohlfeld, Dalia El Ghawy sowie Felix Oehme. Unsere jüngsten Kämpfer Karim, Saif und Leila mussten sich an diesem Tag leider ihren Gegnern geschlagen geben. Anders verlief es bei Dalia, die ihren Kampf vorzeitig beendete und somit die Goldmedaille gewann. Auch Felix zeigte in seinen vier Kämpfen eine starke Leistung und konnte seine Gegner vorzeitig besiegen.

Sarah El Ghawy, Amani Hohlfeld und Tristan Utasi starteten im Anschluss in der Altersklasse U11. Die Freundinnen Sarah und Amani kämpften in derselben Gewichtsklasse und mussten auch gleich im ersten Kampf gegeneinander antreten. Dabei konnte am Ende Amani als Siegerin von der Matte gehen. In den nächsten Kämpfen konnten beide jeweils einen Sieg erreichen und mussten zwei Niederlagen einstecken. Tristan gewann seine ersten beiden Kämpfe vorzeitig. Nur seinem letzten Gegner musste er sich durch eine Unaufmerksamkeit geschlagen geben und fuhr mit der Silbermedaille nach Hause.

 

Unser einziger Starter in der Altersklasse U13 war Max Stimming. Der 11-Jährige ist einer der Jüngsten in seiner Altersklasse und musste an diesem Tag Lehrgeld zahlen. Er gab aber auch nach drei Niederlagen nicht auf und zeigte einen starken vierten Kampf, in dem er zwar früh in Rückstand geriet, aber nicht aufgab und sogar noch einmal aufholen konnte. Leider verlor Max dieses Duell kurz vor Ende der Kampfzeit und trat mit Platz 5 und vielen Erfahrungen die Heimreise an.

In der AKU15 gingen Erik Oehme und Leon Weber an den Start. Erik konnte seine zwei Kontrahenten vorzeitig von der Matte schicken und belohnte sich mit der Goldmedaille. Leon hingegen musste sich zwei seiner drei Gegner geschlagen geben. In seinem dritten Kampf zeigte er aber nochmal seine Fähigkeiten und gewann nach ein paar Sekunden mit Ippon.

Celin Weis ging in der Altersklasse U18 auf die Matte. Sie gewann in ihr erstes Aufeinandertreffen, musste sich im zweiten Kampf aber ihrer starken Gegnerin aus Halle geschlagen geben. Mit der Silbermedaille bereits in der Tasche, stellte sich Celine noch einem Freundschaftskampf. Gegen ihre etwas schwerere Gegnerin konnte sie sich zwar nicht durchsetzen, nahm aber auch daraus viele Erfahrungen mit nach Hause.


Die Platzierungen der Premnitzer im Überblick:


Goldmedaillen gingen an Dalia El Ghawy sowie an die Geschwister Felix und Erik Oehme. Platz zwei und damit Silbermedaillen erkämpften sich Tristan Utasi und Celin Weis. Bronze holten Leila, Saif und Amani Hohlfeld sowie Leon Weber. Der undankbare Platz vier ging an Karim Hohlfeld und Sarah El Ghawy und Platz fünf an Max Stimming.

Text und Fotos: Jacqueline Höhne

Nachdem es zum Saisonausklang im Sommer leider nicht mit der Abnahme des Dt. Sportabzeichens geklappt hat, werden wir dies nun im Rahmen der normalen Trainingszeiten nachholen. Am vergangenen Mittwoch (17.10.2018) waren die Kinder und Jugendlichen mit dem ersten Teil dran. Bei den Disziplinen "Schnelligkeit" (30m- bzw. 50m-Lauf) und "Ausdauer" (800m- bzw. 3.000m-Lauf) erreichten nicht nur die Kids Ergebnisse im Silber- und Goldbereich, auch die Mutter von Noah Stemme stellte sich der Herausforderung und war sichtlich Happy, dass auch sie zweimal Gold schaffte. Am kommenden Mittwoch sind die Erwachsenen der Judoabteilung beim Seniorentraining eingeladen, sich den Disziplinen zu stellen. Der nächste Teil für die Kinder und Jugendlichen ist am 14.11.2018 geplant.

   

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